Controlling

Con­trol­ling im Mittelstand

Torsten Schrimper Unternehmensberatung Consulting Essen Ruhrgebiet

Die Bedeu­tung des Con­trol­ling als wichtige Funk­tion der Unternehmensführung hat sich in der Ver­gan­gen­heit immer stärker durchge­setzt. Dies ist darin zu begrün­den, dass durch die Zurver­fü­gung­stel­lung von Methodiken und Infor­ma­tio­nen die Pla­nung, Steuerung und Kon­trolle des Unternehmens ermöglicht wird.

Für meine Kun­den analysiere, inter­pretiere und plane ich Daten, Zahlen und Fak­ten, die ihre Unternehmensführung betr­e­f­fen. Durch die sys­tem­a­tis­che und prob­le­madäquate Aufar­beitung der Unternehmens­daten erhal­ten sie mehr Trans­parenz für zukün­ftige Entscheidungsgrundlagen.

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.” Seneca

Das Rech­nungswe­sen gilt in kleinen und mit­tel­ständis­chen Unternehmen häu­fig als lästiger Ver­wal­tungskram. Con­trol­ling ist oft noch ein Fremd­wort oder wird mit großen Unternehmen assoziiert.

Unternehmensberatung Torsten Schrimper Essen Controlling

Doch nicht nur große Unternehmen prof­i­tieren vom Con­trol­ling, son­dern auch kleine Unternehmen sind mit­tler­weile darauf angewiesen, da auch sie sich an die sich schnell ändern­den Umweltbe­din­gun­gen anpassen müssen um konkur­ren­zfähig zu bleiben.

Durch Con­trol­ling wird erre­icht, dass Verän­derun­gen in der Zukunft rechtzeitig erkannt wer­den und sich die Unternehmensstrate­gie daran anpassen kann. Man kann somit auf einen Blick sehen, wie das Unternehmen dasteht und welche Per­spek­tive es für die Zukunft hat.

Auf­grund des sich ver­schär­fenden Wet­tbe­werbs in vie­len Branchen sind die Unternehmen auf aktuelle und qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Infor­ma­tio­nen aus dem Rech­nungswe­sen angewiesen.

Häu­fig machen die Banken eine weit­ere Kred­itver­gabe von einem leis­tungs­fähi­gen Con­trol­ling abhängig, da die häu­fig­ste (Mit-)Ursache für eine Unternehmensin­sol­venz ein man­gel­ndes oder fehlen­des Con­trol­ling ist.

Wichtige Auf­gaben des Con­trol­lings sind:

  • Unter­stützung der Zielbildung
  • Opti­mierung der Planung
  • Beratung der Strategieverantwortlichen
  • bessere Durch­set­zung von Entscheidungen
  • laufende Überwachung der unternehmerischen Aktivitäten
  • Auf­bau eines con­trol­ling­gerechten Rech­nungswe­sens um erforder­liche Infor­ma­tio­nen aus dem Unternehmen zu bekom­men sowie
  • regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche

Viele Unternehmen nutzen noch nicht ihr volles Poten­zial aus, was in den meis­ten Fällen daran liegt, dass ihnen manche Con­trol­lin­gin­stru­mente unbekannt sind oder als nicht notwendig ange­se­hen wer­den. Für einen umfassenden Unternehmen­süberblick sind diese Instru­mente von enormer Wichtigkeit.

Break-Even-Analyse als Controllingaufgabe

Mit der Break-Even-Analyse kann rel­a­tiv leicht fest­stellen bei welcher Absatz­menge die Gewinnzone erre­icht wird. Sie dient zur Erfol­gskon­trolle und ist Grund­lage für Entschei­dun­gen zur Pre­sigestal­tung, Pro­duk­tion­s­men­gen oder Neuauf­nahme von Produkten.

Controlling Break Even Analyse von Unternehmensberatung Torsten Schrimper

Bal­anced Score­card als Controllingaufgabe

Die Bal­anced Score­card ermöglicht eine ganzheitliche Steuerung des Unternehmens die auch Qual­itätskenn­zahlen wie Kun­den­zufrieden­heit, Qual­ität und Liefer­treue erfasst. Es wird ein kom­plexes Net­zw­erk aus qual­i­ta­tiven und mon­etären Kenn­zahlen dargestellt und sie ist entschei­dend für den langfristi­gen und nach­halti­gen Unternehmenserfolg.

Controlling: BSC Diagramm

SWOT-Analyse als Controllingaufgabe

Die SWOT-Analyse analysiert die Stärken (Strengths), Schwächen (Weak­nesses) sowie Chan­cen (Oppor­tu­ni­ties) und Risiken (Threats) eines Unternehmens. Die einzel­nen Punkte der Analyse wer­den miteinan­der ver­bun­den und es wird ver­sucht daraus die Posi­tion­ierung des Unternehmens zu bes­tim­men und eine Strate­gie zu entwickeln.

Controlling: SWOT Analyse Unternehmensberatung Torsten Schrimper

Rat­ing als Controllingaufgabe

Von der Risikoein­schätzung der Bank hängt ab, wie hoch die zu zahlen­den Zin­sen sind was wiederum von der wirtschaftlicher Sit­u­a­tion des Unternehmens, Man­age­men­tqual­ität, Markt– und Branch­enen­twick­lung abhängt. Mit einem gut durchge­führten Con­trol­ling kann man sein Banken­rat­ing verbessern und somit eine höhere Sicher­heit garantieren.

 

Kenn­zahlen­sys­teme

Einzelne Kenn­zahlen reichen bei vie­len Sachver­hal­ten in Unternehmen oft nicht aus, um diese genau beurteilen zu kön­nen. Es ist daher sin­nvoll, mehrere Kenn­zahlen zu benutzen. Für eine genaue Unternehmen­sanalyse ist ein großer Berg von Kenn­zahlen jedoch auch nicht immer beson­ders hil­fre­ich. Abhilfe schafft hier das ROI– Kenn­zahlen­schema, auch als DuPont-System bekannt. Auf einen Blick bekommt der Leser wesentlich Infor­ma­tion, wie Umsatz, fixe– und vari­able Kosten, Deck­ungs­beitrag, Gewinn, Umsatzrentabil­ität, Kap­i­talum­schlag und natür­lich den Rück­fluss des investierten Kap­i­tals (ROI).

Unternehmensberatung Schrimper: ROI Kennzahlensystem

Eine Voraus­set­zung hier­für ist die Tren­nung von vari­ablen und fixen Kosten. Eine gute Pla­nungssoft­ware macht dies möglich. Das ROI– Schema sollte grund­sät­zlich bei keiner Unternehmen­spla­nung fehlen.

Früh­warn­sys­tem gegen Ahnungslosigkeit

Die Chefüber­sicht & das Früh­warn­sys­tem sind ein Teil des unseres Con­trol­lin­gin­stru­men­tar­i­ums und zeigen Ihnen wesentliche Kenn­zahlen Ihres Unternehmens und deren Verän­derung zum Vor­jahreszeitraum und zur Planung.

RENTAS_Chefübersicht_Auszug   Chefübersicht_Materialeinsatz

Nutzen des Controllings

  • mess­bare, klare Unternehmensziele
  • plau­si­ble,nachvol­lziehbare Pla­nung vom Ergeb­nis zur Liquidität
  • klare Richtschnur für das Geschäftsjahr
  • ziel­gerichtete Unternehmenssteuerung
  • Trans­parenz im Unternehmen und dessen Entwicklung
  • (Darstel­lung von Alter­na­tiven möglicher Marktentwicklungen)‏
  • Ver­trauen aller Kap­i­tal­ge­ber (Banken, Gesellschafter,…) wächst   
  • nach­haltiger Verbesserung­sprozess im Unternehmen
  • Entwick­lung zum ler­nen­den System
  • Erhöhung der Prof­itabil­ität im Tagesgeschäft
  • Sicherung der zukün­fti­gen Profitabilität
  • Man­age­ment doku­men­tiert Sicher­heit & Risikofrühwarnsystem
  • Rechtzeitig Maß­nah­men ergreifen & Agieren statt Reagieren
  • Sicherung des Wirtschaftlichkeits– und Solvenzzieles
  • Erken­nen von kün­fti­gen Chan­cen und Risiken
  • Steigerung des Unternehmenswertes

Wichtig bei der Ein­führung des Controllings:

  • Con­trol­ling muss mach­bar sein, denn im Mit­tel­stand kön­nen wir uns in der Regel keine Con­troller­stäbe leisten
  •  Con­trol­ling muss bezahlbar sein (max­i­maler Effekt bei min­i­malem Aufwand)
  •  Con­trol­ling muss begreif­bar sein (möglichst alles auf einem Blatt)
  •  Besser ein “ein­faches” Con­trol­ling, aber dies effek­tiv, als ein “gigan­tis­ches Zahlen­werk”, das im Schrank verstaubt
  • Der Ein­stieg und der per­ma­nente Aufwand für das Con­trol­ling müssen sich danach richten, wie viel Zeit zur Ver­fü­gung steht und/oder wie viel man dafür bezahlen will oder kann.

Con­trol­ling– Instru­mente von A-Z (Operativ)‏

  • ABC Analyse
  • Auftragsgrößen-Analyse
  • Bestellmengen-Optimierung
  • Break-Even-Analyse
  • Deck­ungs­beitragsrech­nung
  • Eng­pass– Analyse
  • Investi­tion­srech­nungsver­fahren
  • Kurzfristige Erfol­gsrech­nung
  • Qual­ität­szirkel
  • Rabat­t­analyse
  • Verkaufsgebiets-Analyse
  • XYZ– Analyse

Con­trol­ling– Instru­mente von A-Z (Strategisch)

  • Eigen­fer­ti­gung – Fremdbezug
  • Erfahrungskurve
  • Konkur­ren­z­analyse
  • Potential-Analyse
  • Produkt-Lebenszyklus-Kurve
  • Qual­itäts­man­age­ment
  • SWOT – Analyse (Stärken/Schwächen – Chancen/Risiken)‏
  • Strate­gis­che Lücke
  • Szenario-Technik
  • Zielkosten­man­age­ment

Unter­stützung beim exter­nen Controlling

Ich unter­stütze Sie gerne durch den Auf­bau und die Durch­führung eines exter­nen Con­trol­lings, welches Ihnen ständig aktuelle Infor­ma­tio­nen als Entschei­dungs­grund­lage liefert.