Mit einem Fotostudio selbständig machen

Sie möchten sich mit einem Fotostudio selbständig machen?

Mit einem Fotostudio selbständig machen – Viele Hobby-Fotografen haben den Wunschen, sich mit einem eigenen Fotostudio selbständig zu machen. Doch um erfolgreich zu werden, gehört mehr dazu als nur die richtige Technik und Talent. Wer selbstständig ist, verbringt viel Zeit mit diesen Dingen, die gar nichts mit der Fotografie zu tun haben.

Man muss Kunden akquirieren, seine Zielgruppen kennen und ansprechen, Rechnungen schreiben und sich selbst vermarkten. Hinzu kommen weitere betriebswirtschaftliche Tätigkeiten.

Viele angehende Fotografen sind verunsichert,  ob man sich als Freiberufler oder als Gewerbetreibender anmelden muss. Als Freiberufler hat man den Vorteil, keine Gewerbesteuer zahlen zu müssen. Doch wann geht ein Fotograf einer freiberuflichen, künstlerischen Tätigkeit nach?

Definition Freiberufler

„Die Freien Berufe haben im allgemeinen auf der Grundlage  besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung  die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der  Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt.“ (Laut § 1 Abs. 2 S. 1 PartGG)

In § 18 EStG finden Sie, welche Berufe als freie Berufe anerkannt sind. Das Problem bei Fotografen ist, dass diese sowohl künstlerisch als auch handwerklich arbeiten können.

Mit einem Fotostudio selbständig machen

Hallo, ich bin Torsten Schrimper

Torsten Schrimper, Dipl.- Kaufmann Essen

Seit über 25 Jahren berate ich Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) erfolgreicher zu werden.

Als gelernter Diplom-Kaufmann habe ich mich auf die Erstellung von Businessplänen mit den Themen Strategie, Marketing und Zahlenwerk spezialisiert.

Bei meiner Arbeit und ebenso im privaten Bereich ist mir ist ein offener, wertschätzender und vertrauensvoller Umgang miteinander besonders wichtig.

Ihr

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Selbständig machen – Hindernisse überwinden

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Übersicht der Foto-Branche

Branchenkennzahlen

Fotografen ca. 10.400 Ateliers
Fotografen lt. Handswerksrolle ca. 21.000 Betriebe
Pressefotographen ca. 17.700
Branchenumsatz ca. 1,2 Mrd. € (ohne Presse)
Durchschnittsumsatz gesamt ca. 120.000 €
pro Beschäftigter ca. 55.000 €

Kostenstruktur

Branchendurchschnitt Unternehmen über 250.000 € Umsatz
Personalaufwand 17,9 % 28,0 %
Fremdleistungen 19,1 %
Mieten, Leasing 6,6 % 4,8 %
Materialeinsatz 4,6 %
Sonst. Sachaufwand 34,0 % 19,3 %
Betriebsergebnis vor Steuern 41,5 % 24,2 %

Daten zum Fotoladen

Wareneinsatz 62,0 %
Personalkosten 19,5 %
Miete / Pacht 5,1 %
Material und Hilfsstoffe 1,7 %
Sonstiger Aufwand 7,8 %

MIT EINEM FOTOSTUDIO SELBSTÄNDIG MACHEN. Unternehmensberatung Torsten Schrimper Essen

Anmeldungen / Pflichtmitgliedschaften

Für die handwerkliche Fotografie ist in § 18 Handwerksordnung geregelt, dass derjenige, der den selbstständigen Betrieb eines zulassungsfreien Handwerks oder handwerksähnlichen Gewerbes als stehendes Gewerbe beginnt, dies unverzüglich der Handwerkskammer anzuzeigen hat. Die Kosten dafür betragen einmalig ca. 120€.

Für Fotografen – egal ob gewerblich oder freiberuflich tätig – besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Die Berufsgenossenschaft deckt Leistungen bei Arbeitsunfällen, wie Krankentagegeld oder Berufsunfähigkeitsrente ab. Die Kosten liegen bei jährlich ca. 290 €. Allerdings nur, wenn der Fotograf keine Mitarbeiter hat. Gibt es diese, so sind höhere Beiträge zu entrichten.

Das digitale Zeitalter nutzen

Das digitale Zeitalter bietet auch der Fotografie neue Chancen und Perspektiven. Es werden immer mehr Bilder benötigt, als noch vor einigen Jahren. Das gilt für das Marketing von Produkten, in Online-Shops oder den Nachrichtenportalen.

Um der großen Anzahl der Wettbewerber etwas entgegen zu setzen, sollte die eigene Website sehr professionell erstellt werden. Zusätzlich  können die eigenen Aufnahmen über Blogs und die sozialen Netzwerke beworben werden. Die virale Verbreitung im Internet sorgt dafür, dass sich besondere Aufnahmen durchsetzen. Mit einer professionellen Website und gutem Social-Media Marketing dürfte es nicht lange dauern, bis die ersten Anfragen eintrudeln.