Einzelberater
Der klassische Einstieg mit voller Verantwortung für Akquise, Leistung, Organisation und Zahlen. Entscheidend sind Positionierung, Tagessatz, Auslastung und ein realistischer Mandatsaufbau in der Anlaufphase.
Existenzgründung · Unternehmensberatung
Wenn du dich als Unternehmensberater selbstständig machen willst, reicht Fachkompetenz allein nicht. Vor Festkosten, Honorarstruktur, Finanzierung oder Bankgespräch brauchst du Klarheit über dein Beratungsmodell, deine Auslastung, Kapitalbedarf, Rentabilität und Liquidität.
Persönlich · strukturiert · Klarheit zu Ausgangslage und nächsten Schritten
Diplom-Kaufmann · seit 1992 in der Beratung · über 700 Beratungen · Businessplan, Finanzierung und Liquidität
Gründungsoptionen
Bevor du in Büro, Software oder Personal investierst, sollte klar sein, welches Beratungsmodell du aufbauen willst. Einzelberater, Boutique, Interim oder Subunternehmer – jedes Modell hat eigene Kosten, Risiken und Planungsanforderungen.
Der klassische Einstieg mit voller Verantwortung für Akquise, Leistung, Organisation und Zahlen. Entscheidend sind Positionierung, Tagessatz, Auslastung und ein realistischer Mandatsaufbau in der Anlaufphase.
Kleine Beratungsgesellschaft mit klarer Spezialisierung und ggf. ersten Mitarbeitenden. Wirtschaftlich relevant sind Personalkosten, Auslastung, Honorarstruktur und eine belastbare Pipeline.
Fokus auf zeitlich begrenzte Einsätze, Projekte oder Managementaufträge. Hier zählen Netzwerk, Verfügbarkeit, Tagessatz und die Frage, ob die Pipeline auch ohne Festanstellung tragfähig ist.
Einstieg über größere Beratungshäuser oder Partner als Subunternehmer. Das kann den Start erleichtern – wirtschaftlich musst du aber Marge, Abhängigkeit und langfristige Positionierung sauber einordnen.
Unternehmerische Klarheit
Viele Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater sind fachlich sehr gut vorbereitet. Unsicher wird es oft bei Positionierung, Tagessatz, Auslastung, Akquise und den Zahlen, die über Erfolg oder Belastung in der Anlaufphase entscheiden.
Realitätscheck
Unternehmensberatung lebt nicht nur von Wissen, sondern von Positionierung, Vertrauen, Referenzen, klarer Leistung, kalkulierbarer Auslastung und belastbarer Akquise. Als Unternehmensberater selbstständig machen heißt nicht nur, ein Gewerbe anmelden und eine Website starten.
Die unternehmerische Seite wird häufig unterschätzt: Honorar- und Abrechnungslogik, Berufshaftpflicht, Akquiseaufwand, nicht verrechenbare Zeiten und oft eine längere Anlaufphase bis stabile Aufträge. Wer zu früh in Büro, Personal oder Marketing investiert, ohne Geschäftsmodell und Zahlen zu prüfen, trägt ein hohes Risiko.
Steuerliche und gewerberechtliche Fragen klärst du separat mit Finanzamt und Steuerberatung. Für die Gründungsentscheidung sind Businessplan, Kapitalbedarf, Rentabilität und Liquidität oft entscheidender – besonders wenn du eine Unternehmensberatung gründen oder schrittweise aufbauen willst.
Finanzplanung
Der Kapitalbedarf für eine Unternehmensberatung hängt stark von Beratungsmodell, Büro oder Homeoffice, Software, Marketing, Versicherungen, Weiterbildung und Anlaufphase ab. Entscheidend ist eine individuelle Planung – nicht eine pauschale Mindestsumme.
CRM, Projekttools, Buchhaltung, Website, Sichtbarkeit und gezielte Akquise. Auch bei starkem Netzwerk braucht der Aufbau oft aktive Struktur.
Miete, Einrichtung, Nebenkosten oder ein professionelles Homeoffice-Setup. Viele Berater starten schlank – Fixkosten wirken aber direkt auf den nötigen Tagessatz.
Berufshaftpflicht, ggf. Rechtsschutz, Vertragsvorlagen und weitere Absicherungen gehören von Anfang an in die Kostenplanung.
Spezialisierung, Methoden, Branchenwissen und Zertifikate können die Positionierung stärken – kosten aber Zeit und Geld.
Zeit bis stabile Aufträge und Honorareingänge. In dieser Phase laufen Kosten weiter, auch wenn der Umsatz noch nicht planbar ist.
Miete, Versicherungen, Lebensunterhalt und private Verpflichtungen müssen während des Beratungsaufbaus abgedeckt sein.
Puffer für Zahlungsverzögerungen, Akquisephasen, Steuern und unerwartete Ausgaben. Besonders in der Anlaufphase entscheidend.
Plane mit verrechenbaren Tagen statt Kalendertagen. Akquise, Administration, Fortbildung und Ausfallzeiten sind Teil der Realität.
Ein zu niedriger Tagessatz deckt oft weder Fixkosten noch Unternehmerlohn. Der Marktpreis allein reicht nicht – die Auslastung muss mit deinen Zahlen zusammenpassen.
Diese Bausteine brauchst du nicht nur für Bank oder Förderstelle – vor allem für deine eigene Entscheidung, ob du Festkosten, Investition und Gründung wirklich eingehen willst. Mehr dazu in der Kapitalbedarfsplanung und bei der Liquiditätsplanung.
Businessplan
Ein Businessplan Unternehmensberater ist in der Regel nicht gesetzlich vorgeschrieben. Er ist jedoch oft sinnvoll und wird häufig von Banken, Förderstellen oder für die eigene Gründungsentscheidung verlangt. Außerdem hilft er, Beratungsmodell, Kapitalbedarf, Rentabilität und Liquidität strukturiert zu planen.
Wichtige Bausteine in einem Businessplan für Unternehmensberater:
Für deine Unternehmensberatung lohnt sich eine saubere Verzahnung von Businessplan, Kapitalbedarfsplanung und Liquiditätsplanung. Im Strategiegespräch ordnen wir ein, welcher Schritt für dich zuerst sinnvoll ist.
Vorgehensmodell
Wenn du als Unternehmensberater selbstständig machen willst, brauchst du eine klare Reihenfolge – nicht einen endlosen Ratgeber. Diese sieben Schritte bündeln Modell, Zahlen, Finanzierung und Umsetzung zu einem belastbaren Gründungsfahrplan.
Warum willst du gründen? Welche fachliche Erfahrung, welches Netzwerk und welche persönliche Ausgangslage bringst du mit – und welches Ziel soll die Unternehmensberatung erreichen?
Für wen berätst du – und wofür genau? Positionierung, Zielgruppe und Nische sind die Grundlage für Akquise, Tagessatz und wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Einzelberater, Boutique, Interim oder Subunternehmer? Tagessatz, Projekthonorar oder Retainer? Hier wird die Grundlage für Kostenstruktur und Umsatzlogik gelegt.
Software, Büro, Versicherungen, Marketing, Anlaufphase und private Lebenshaltung müssen realistisch eingeplant werden – getrennt und nachvollziehbar.
Die Planung muss zeigen, welche verrechenbaren Tage nötig sind, ob der Tagessatz trägt, welcher Unternehmerlohn realistisch ist und ob genügend Liquidität vorhanden ist.
Der Businessplan muss Beratungsmodell, Markt, Zielkunden, Zahlen, Finanzierung und Risiken verständlich darstellen – nicht als Muster, sondern für dein konkretes Vorhaben.
Nach dem Start zählen Pipeline, Auslastung, Abrechnung und laufende Kennzahlen. Gründen heißt nicht nur starten – sondern wirtschaftlich steuern und die Beratung weiterentwickeln.
Förderwege – sachlich eingeordnet
Je nach Ausgangslage können unterschiedliche Wege relevant sein. Entscheidend ist nicht nur, ob eine Finanzierung oder Förderung möglich ist, sondern ob das Vorhaben nachvollziehbar, tragfähig und gut vorbereitet ist. Förderung ersetzt keine wirtschaftliche Planung – und es gibt keine Förderzusage im Voraus.
Bankfinanzierung oder Förderdarlehen erfordern in der Regel einen nachvollziehbaren Businessplan mit belastbarer Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung sowie eine professionelle Vorbereitung des Bankgesprächs.
Eigenkapital reduziert Finanzierungsbedarf und zeigt Tragfähigkeit. Auch hier sollten Kapitalbedarf, Reserve und private Lebenshaltung realistisch kalkuliert sein.
Bei Gründung aus dem ALG-I-Bezug kann der Gründungszuschuss relevant sein – wenn die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dafür brauchst du in der Regel einen überzeugenden Businessplan und belastbare Finanzplanung.
Für Gründerinnen und Gründer in NRW kann BPW NRW relevant sein. Ob und in welcher Form Förderung möglich ist, hängt vom Einzelfall ab.
Je nach persönlicher Situation kann eine geförderte Beratung über AVGS infrage kommen – Voraussetzungen und Bewilligung liegen bei der zuständigen Stelle. Schwerpunkt bleibt die wirtschaftliche Vorbereitung.
BAFA-Beratungsförderung richtet sich eher an bestehende Unternehmen und KMU – nicht primär an die klassische Existenzgründung. Ob das für deine Situation relevant ist, hängt vom Einzelfall ab.
Standort und Reichweite
Torsten Schrimper sitzt in Essen im Ruhrgebiet. Wenn du eine Unternehmensberatung gründen oder aufbauen willst, kannst du die Beratung persönlich in Essen, telefonisch oder online nutzen.
Viele Gründerinnen und Gründer aus NRW nutzen die Begleitung wegen regionaler Anforderungen rund um Finanzierung, Förderwege und Programme wie BPW NRW. Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit deutschlandweit online möglich – per Microsoft Teams, wenn du nicht aus der Region kommst.
Im Mittelpunkt stehen Businessplan, Finanzplanung, Liquidität und eine tragfähige Gründungsstrategie für deine Unternehmensberatung.
Erfahrung und Umsetzung
Die Beratung ersetzt keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung. Schwerpunkt ist die wirtschaftliche Vorbereitung: Businessplan, Finanzplanung, Kapitalbedarf, Liquidität, Finanzierung und Gründungsstrategie für deine Unternehmensberatung.
Wenn du dich intensiver mit deinem Businessplan, der Existenzgründung, der AVGS-Gründungsberatung, der Liquiditätsplanung, dem Gründungszuschuss oder einem Strategiegespräch beschäftigen möchtest, findest du dazu weitere Informationen auf den jeweiligen Themenseiten sowie in den 7 Gründen für unsere Zusammenarbeit.
Häufige Fragen
Der Einstieg gelingt am sichersten mit einer klaren Reihenfolge: Ausgangssituation und Beratungsprofil klären, Nische und Zielkunden festlegen, Beratungsmodell und Honorarlogik definieren, Kapitalbedarf und Liquidität kalkulieren, Auslastung und Tagessatz planen, Businessplan und Finanzierung vorbereiten und Akquise sowie Controlling strukturieren.
Ein Businessplan ist für die Gründung einer Unternehmensberatung in der Regel nicht gesetzlich vorgeschrieben. Er ist jedoch oft sinnvoll und wird häufig von Banken, Förderstellen oder für die eigene Gründungsentscheidung verlangt. Außerdem hilft er, Beratungsmodell, Kapitalbedarf, Rentabilität und Liquidität strukturiert zu planen.
Wichtige Bausteine sind Beratungsmodell, Zielgruppe und Nische, Leistungsangebot, Tagessatz und Honorarlogik, Auslastungsplanung, Akquiseweg, Umsatz- und Kostenplanung, Rentabilität, Liquidität, Kapitalbedarf, Finanzierung sowie Risiken und Maßnahmen.
Der Kapitalbedarf hängt stark von Beratungsmodell, Büro oder Homeoffice, Software, Marketing, Versicherungen, Weiterbildung und Anlaufphase ab. Entscheidend ist eine individuelle Planung, die Investitionen, laufende Kosten, private Lebenshaltung und eine Liquiditätsreserve realistisch berücksichtigt – nicht eine pauschale Mindestsumme.
Dein Tagessatz muss alle Kosten, nicht verrechenbare Zeiten, Steuern, Rücklagen und deinen Unternehmerlohn abdecken. Entscheidend ist nicht nur der Marktpreis, sondern ob die geplante Auslastung mit deinen Fixkosten und deinem Lebensunterhalt zusammenpasst.
Die Liquiditätsplanung zeigt Monat für Monat, ob genügend Geld für laufende Kosten, Steuern und private Lebenshaltung vorhanden ist. In der Auslastungsplanung rechnest du mit verrechenbaren Tagen statt Kalendertagen und berücksichtigst Akquise, Administration und Zahlungsverzögerungen.
Unternehmensberatung wird in der Regel gewerblich ausgeübt und erfordert meist eine Gewerbeanmeldung. Die konkrete steuerliche und gewerberechtliche Einordnung sollte im Einzelfall mit Finanzamt und Steuerberatung geklärt werden.
Häufig starten Berater als Einzelunternehmen oder GbR. Je nach Haftung, Image, Partnern und Wachstumsziel können GmbH oder UG sinnvoll sein. Die Wahl der Rechtsform sollte wirtschaftlich und steuerlich im Einzelfall geprüft werden.
Je nach persönlicher Situation können Bankfinanzierung, Förderdarlehen, BPW NRW, bei ALG-I-Bezug der Gründungszuschuss oder in Einzelfällen AVGS relevant sein. BAFA kann eher für bestehende Unternehmen und KMU infrage kommen. Ob Förderung möglich ist, hängt vom Einzelfall ab.
Ja, ein nebenberuflicher Start ist möglich. Dann brauchst du ein realistisches Modell für verfügbare Kapazität, Auslastung, Akquise und Liquidität – und musst klären, wann der Schritt in die Vollzeit wirtschaftlich tragfähig ist.
Erste Mandate entstehen oft über Netzwerk, Empfehlungen, Spezialisierung, sichtbare Expertise und gezielte Ansprache der Zielgruppe. Entscheidend sind eine klare Positionierung, ein nachvollziehbares Leistungsangebot und ein strukturierter Akquiseweg – nicht nur eine Website.
Ja. Die Beratung kann online per Microsoft Teams stattfinden. Dadurch lassen sich Businessplan, Zahlen, Unterlagen und nächste Schritte auch ortsunabhängig strukturiert vorbereiten.
Dann lass uns gemeinsam prüfen, welches Beratungsmodell zu deiner Erfahrung passt, welche Zahlen realistisch sind und wie du Businessplan, Finanzierung, Akquise und nächste Schritte strukturiert angehst.
Torsten Schrimper
Unternehmensberatung
0201 520 38 62
0173 494 78 76
Schürmannstraße 19 A
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