Elektriker Umsatzrechner: Stundensatz & Jahresumsatz berechnen

Problem: Kosten und Risiken werden oft zu niedrig angesetzt.

Elektriker-Umsatzrechner

Was musst Du als selbstständiger Elektriker wirklich verdienen?

Dieser Rechner ist auf die Kostenstruktur im Elektrohandwerk ausgerichtet. Nach Eingabe Deiner Werte und einem Klick auf „Jetzt Umsatz berechnen“ siehst Du Jahresumsatz, Jahreskosten und Mindest-Stundensatz.

Viele selbstständige Elektriker kalkulieren zu knapp

Umsatz und Aufträge mögen stimmen – Fahrzeug, Werkzeug, Versicherungen, Steuern, Rücklagen, Leerlauf und private Lebenshaltung fressen oft mehr, als im Bauchgefühl steckt.

Der Rechner liefert einen ersten Mindestwert. In der Erstberatung prüfen wir, ob Dein Modell tragfähig ist – mit Blick auf Liquiditätsplanung, Businessplan und passende Förderungen.

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Was berechnet dieser Elektriker-Umsatzrechner?

Dieser Elektriker-Umsatzrechner hilft selbstständigen Elektrikern, Gründern im Elektrohandwerk und kleinen Elektrobetrieben dabei, den notwendigen Jahresumsatz, die jährlichen Gesamtkosten und den Mindest-Stundensatz realistisch zu berechnen.

Schritt 1: Deine monatlichen Kosten

Trage Deine betrieblichen und privaten Kosten sowie die abrechenbaren Stunden ein. Die Ergebnisse erscheinen erst nach Deinem Klick auf den Button – nicht während der Eingabe.

Tipp: Mit dem Rechner für private Ausgaben kannst Du den Lebensunterhalt genauer erfassen.

Gib Deine Werte ein und klicke anschließend auf „Jetzt Umsatz berechnen“.

Schritt 2: Dein Ergebnis

Wenn Du in Schritt 1 auf „Jetzt Umsatz berechnen“ geklickt hast, erscheinen hier die Kennzahlen. Änderst Du danach Eingaben, bleiben die angezeigten Werte zunächst unverändert – ein erneuter Klick aktualisiert sie.

Erforderlicher Jahresumsatz 0 €
Gesamte Jahreskosten 0 €
Dein Mindest-Stundensatz 0 €

So berechnen sich Deine Kennzahlen:

Rechenweg:

  1. Gesamte Jahreskosten: Alle Deine monatlichen Kosten (privat + betrieblich) werden mit 12 multipliziert.
    → Beispiel: 0 € × 12 = 0
  2. Erforderlicher Jahresumsatz: Um Deine Kosten zu decken, muss Dein Jahresumsatz mindestens so hoch sein wie Deine Jahreskosten.
    → Jahresumsatz = Jahreskosten = 0
  3. Mindest-Stundensatz: Dein Jahresumsatz wird durch die Anzahl der abrechenbaren Stunden pro Jahr geteilt.
    → Beispiel: 0 € ÷ (0 Arbeitstage × 0 Stunden × 12 Monate) = 0 €/h

Wichtig: Dieser Stundensatz deckt nur Deine laufenden Kosten (inkl. private Lebensführung). Für Gewinn, Rücklagen, Investitionen und unvorhergesehene Ausgaben solltest Du einen Aufschlag von 20-30% einkalkulieren.

Was bedeutet Dein Ergebnis?

  • Liegt Dein Mindest-Stundensatz unter ca. 60 €, ist Deine Kalkulation eher knapp.
  • Liegt er zwischen 60 und 75 €, bewegst Du Dich oft im typischen Bereich.
  • Liegt er deutlich darüber, solltest Du Kosten, Auslastung und Positionierung genauer prüfen.

Wenn Du willst, prüfen wir Deine Zahlen gemeinsam im Erstgespräch.

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Hinweis: Was der Rechner nicht leistet

  • Kein Gewinn-/Invest-Zuschlag – der ausgewiesene Stundensatz deckt Kosten; für Gewinn, Rücklagen und Investitionen realistisch 20–30 % hinzurechnen.
  • Keine Liquidität – Zahlungsziele, Forderungsausfälle und Saisons fehlen; dazu Liquiditätsplanung.
  • Steuern nur grob – individuelle Steuerlast und Sozialabgaben sind nicht modelliert.
  • Keine Großinvestitionen – Anschaffungen wie Fahrzeug/Werkzeug nur über laufende Ansätze, keine Abschreibungslogik.
  • Kein Bank- oder Förder-Paket – ersetzt keinen vollständigen Businessplan.

Tiefer geht es mit der RentaS Controlling-Software (Online-Software) oder im Erstgespräch.

Schritt 3: Saisonale Umsatzverteilung

Nach der Berechnung siehst Du, wie sich Dein Jahresumsatz typischerweise auf die Monate verteilen kann (Elektrohandwerk) – als Tabelle und Balkendiagramm.

Monat Umsatz (€) Anteil am Jahresumsatz (%)

Branchenvergleich, Export und nächste Schritte

Torsten Schrimper, Unternehmensberater für Gründer und Selbstständige

Von der Überschlagsrechnung zur belastbaren Planung

Der Rechner ist ein Einstieg. Für Gründung und Alltag brauchst Du oft Klarheit zu Liquidität, GuV, Investitionen – und zu Finanzierung über Unternehmensfinanzierung.

Mit RentaS strukturierst Du diese Punkte; als Online-Software begleitet es Dich bei Zahlen und Entscheidungen.

Mehr zur Einordnung: Erfahrung in der Gründungsberatung und Gründungsberatung für Deinen nächsten Schritt.

Aktuelle Größenordnungen für selbstständige Elektriker in Deutschland (Stand 2024/2025):

Durchschnittlicher Stundensatz (netto)

  • Gesellen: 58–60 €
  • Meister: 65–75 €
  • Bundesweiter Durchschnitt: ca. 60 €

Typischer Jahresumsatz (netto)

  • Kleinere Elektrobetriebe: 50.000–150.000 €
  • Etablierte Ein-Mann-Betriebe: 80.000–120.000 €

Monatlicher Verdienst nach Kosten (Orientierung)

  • Durchschnitt: 4.000–5.500 €

Quellen: ZVEH, DHZ

Export: Die Planung als JSON für RentaS oder für Dich in der Beratung.

Die Kennzahlen sind eine Basis für Businessplan und Liquiditätsplanung. Häufig scheitern Selbstständige an zu optimistischen Annahmen – nicht am Handwerk.

Zu Förderungen passen oft AVGS-Gründungsberatung, BPW, KfW, der Gründungszuschuss oder Unternehmensfinanzierung. In der Existenzgründung hilft eine belastbare Jahresplanung bei Bank und Förderstellen.

FAQ

Wie aktualisiere ich die Ergebnisse?

Nach dem Ausfüllen der Felder in Schritt 1 klickst Du auf „Jetzt Umsatz berechnen“. Dann werden Jahresumsatz, Jahreskosten, Stundensatz, der Rechenweg, die Monatstabelle und das Diagramm berechnet. Ein erneuter Klick aktualisiert alles nach Änderungen an den Eingaben.

Ist das Ergebnis netto oder brutto?

Die Planung zeigt Deine operativen Kosten und den erforderlichen Umsatz netto. Auf dieser Basis kannst Du Mehrwertsteuer und weitere Annahmen ergänzen.

Wie nutze ich den JSON-Export?

Der Export enthält Deine Planung im JSON-Format für RentaS, für die Beratung oder Fördergespräche.

Wie hoch sollte der Stundensatz eines selbstständigen Elektrikers sein?

Branchenüblich liegen viele Netto-Stundensätze grob zwischen etwa 58 und 75 € – abhängig von Qualifikation, Region und Spezialisierung. Dein Rechnerwert ist ein Mindestwert aus Kosten; darüber kommen Gewinn, Risiko und Markt.

Was ist ein realistischer Jahresumsatz im Elektrohandwerk?

Je nach Größe und Auftragslage liegen Jahresumsätze oft in Größenordnungen von etwa 50.000 bis 150.000 € netto; Ein-Mann-Betriebe sind häufig im Bereich 80.000–120.000 €.

Reicht dieser Rechner für eine Existenzgründung?

Als erste Einordnung ja – als alleinige Planungsgrundlage für Gründung, Bank oder Förderung nein. Dafür brauchst Du einen stimmigen Businessplan und oft eine Liquiditätsplanung.

Wann brauche ich zusätzlich eine Liquiditätsplanung?

Wenn Zahlungsziele, Vorräte, Saisons, Investitionen oder persönliche Reserven eine Rolle spielen – also fast immer, sobald Du konkrete Monate durchplanen oder externe Partner überzeugen willst.

Beratung: Zahlen belastbar machen

Wir gehen Deine Annahmen und Ergebnisse durch und schauen, ob Kosten, Stundensatz und Modell zusammenpassen – und was Du für Gründung oder Wachstum noch absichern solltest.

Ich arbeite nur mit wenigen neuen Mandanten pro Monat. Wenn Du ernsthaft planen willst, ist jetzt der richtige Schritt.

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