Du hast schon einen Plan — und traust ihm nicht?
Dann brauchst Du keinen neuen, sondern ein zweites Paar Augen. Ich rechne bestehende Unterlagen nach und sage Dir, was trägt, was nicht trägt und was ein Prüfer beanstanden wird — bevor er es tut.
So fängt es fast immer an. Irgendjemand will einen Businessplan von Dir — die Bank, die Agentur für Arbeit, ein Verpächter, ein Franchisegeber. Die Idee hast Du im Kopf. Nur eben nicht in der Form, die dort verlangt wird, und die Zahlen dazu hast Du noch nie gerechnet.
Fertige Zahlen musst Du auch nicht mitbringen. Die entstehen hier, gemeinsam, am Bildschirm. Was ich von Dir brauche, sind Antworten: Was willst Du anbieten, für wen, zu welchem Preis. Den Rest baue ich daraus — in der Regel in fünf Terminen.
Der Businessplan ist eine bezahlte Leistung zum Festpreis — je nach Deiner Lage über eine Förderung ganz oder teilweise abrechenbar.
„Vorher die ‚Mammutaufgabe Businessplan‘, nach fünf Terminen stand er: exzellente Beratung, vollumfängliche Unterstützung und gut vorbereitete Termine.“
Torsten Schrimper
Dipl.-Kfm. · fachkundige Stelle · berät seit 1992
Was Du am Ende in der Hand hast
Es gibt Anbieter, die eine Fassung für die Bank schreiben und eine etwas zurückhaltendere für die Agentur für Arbeit. Das mache ich nicht. Bei mir gibt es einen Businessplan, und der hält allen dreien stand — weil die Zahlen darin genau gerechnet sind und nicht in eine Richtung gebogen werden müssen. Was sich unterscheidet, ist nur, wo der jeweilige Leser zuerst hinsieht.
Kommt der Kredit zurück? Der Blick geht zuerst in die Liquidität: Reicht das Geld über die Anlaufphase, und bleibt am Monatsende genug für Zins und Tilgung? Der Textteil muss erklären, woher die Umsätze kommen sollen — hergeleitet, nicht behauptet.
Trägt das Vorhaben Dich, und zwar dauerhaft? Dafür muss die Rechnung Deine privaten Kosten enthalten, sonst ist sie unvollständig. Und der Plan setzt eine Bewilligung nirgends als selbstverständlich voraus — er begründet sie.
Zum GründungszuschussDer unterschätzte Leser. Ein Plan, der nur für andere geschrieben ist, verschwindet nach der Zusage in der Schublade. Einer, in dem Deine Annahmen nachvollziehbar stehen, ist ein Jahr später der Maßstab, an dem Du siehst, ob Du auf Kurs bist.
Weder die Bank noch die Agentur erwartet, dass Du am ersten Tag hunderttausend Euro Umsatz machst. Dass ein Betrieb eine Zeit braucht, bis er trägt, ist völlig normal — und genau das wird eingeplant, mit Zahlen: wie lange die Phase dauert, wovon Du in ihr lebst und ab wann es kippt.
Ein Plan, der von Anfang an glänzt, fällt jedem erfahrenen Prüfer auf und kostet Glaubwürdigkeit. Einer, der die schwierigen Monate benennt und zeigt, wie sie überbrückt werden, überzeugt.
Sechzehn Kapitel. Diese Reihenfolge ist nicht meine Erfindung, sondern das Ergebnis von 34 Jahren, in denen ich beobachtet habe, wonach Prüfer zuerst greifen. Wer die Antwort dort findet, wo er sie sucht, liest weiter. Wer sie suchen muss, wird ungeduldig.
Bei einer kleinen Gründung fallen zwei oder drei Kapitel weg oder werden zu einem Absatz. Ein Leitbild über drei Seiten hilft niemandem, der als Einzelunternehmer startet — und es fällt jedem Prüfer auf, dass da Seiten gefüllt wurden. Was gestrichen wird, entscheiden wir zusammen, bevor geschrieben wird.
Er wird nicht in den Text hineingequetscht, sondern liegt daneben: Umsatz- und Kostenplanung, Rentabilität, Liquidität, Kapitalbedarf — über fünf Jahre, unabhängig davon, wie groß das Vorhaben ist. Banken blättern zuerst dorthin. Gerechnet wird er in RentaS, der Controllingsoftware, die ich selbst entwickle.
Vier Dinge, die einen Plan von einem ausgefüllten Formular unterscheiden. Sie klingen selbstverständlich. Sie fehlen trotzdem in den meisten Unterlagen, die mir vorgelegt werden.
Nicht „im ersten Jahr 180.000 Euro", sondern: so viele Kunden, so oft im Jahr, zu diesem Preis — und daraus ergibt sich die Zahl. Das ist die erste Stelle, an die ein erfahrener Prüfer greift, und die erste, an der geratene Pläne auffliegen.
Miete, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Auto, Kinder. Wovon Du in den ersten Monaten lebst, ist keine Privatsache, sondern der halbe Tragfähigkeitsnachweis. Fehlt der Block, fehlt die Rechnung.
Wenn im Marketingkapitel ein Ladenlokal steht und in der Kostenplanung keine Miete auftaucht, ist das Vertrauen weg — auch wenn alles andere stimmt. Bei mir entstehen beide Teile nebeneinander, deshalb passiert das nicht.
Wer erst auf Seite zwanzig sagt, worum es geht, hat verloren. Was Dein Vorhaben ausmacht und warum es funktioniert, gehört nach vorn — spätestens ins dritte Kapitel, in zwei Sätzen.
Der Umsatzplaner zeigt Dir, wie eine hergeleitete Umsatzzahl entsteht, und der Rechner für private Ausgaben sagt Dir, was Du wirklich zum Leben brauchst. Beides ohne Anmeldung — und was Du dort eintippst, sparen wir uns später im Termin.
Ich rechne in RentaS — einer Controllingsoftware, die ich seit den Neunzigern selbst entwickle und bis heute weiterbaue. Sie ist der Grund, warum ich Dir Fragen sofort beantworten kann statt beim nächsten Termin.
Ändern wir im Gespräch eine Annahme — ein anderer Preis, ein Mitarbeiter später, zwei Monate Anlauf mehr —, siehst Du die Folge für Rentabilität und Liquidität sofort auf dem Bildschirm. Wir diskutieren nicht über Annahmen, wir sehen, was sie anrichten.
Im Bankgespräch ist das der Unterschied. Dort wird nachgefragt, und die Frage lautet fast immer: „Wie kommen Sie auf diese Zahl?“ Wer sie beantworten kann, ohne zu blättern, hat den Termin gewonnen.
Wer wissen will, warum das mehr ist als eine Bequemlichkeit: Warum Pläne scheitern — und trotzdem unverzichtbar sind. Und wie ich arbeite, steht auf der Seite Wie ich rechne.
„Herr Schrimper zeigte mir mit seiner Controllingsoftware RENTAS, wie einfach und übersichtlich das Thema Zahlenwerk sein kann. Aus heutiger Sicht ein absolutes Muss.“
In der Regel fünf Termine. Nicht, weil wir uns beeilen, sondern weil nach über 700 Beratungen klar ist, welche Frage an welcher Stelle gebraucht wird. Wenn Dein Vorhaben mehr braucht, sage ich das vorher, nicht hinterher.
Telefonisch, online oder bei mir im Büro. Du erzählst, was Du vorhast und wer den Plan sehen will. Danach weißt Du, was auf Dich zukommt, welcher Förderweg für Dich infrage kommt und was das Ganze kostet.
Wir schärfen das Vorhaben: Angebot, Zielgruppe, Preis, was Dich von den anderen unterscheidet. Wer den Idee-Canvas vorher ausfüllt, spart uns den ersten halben Termin — er ist kostenlos und dauert eine Viertelstunde.
Zum Idee-CanvasUmsatz von unten hergeleitet, Kosten vollständig, private Seite dazu. Aus Deinen Antworten entsteht die Planung über fünf Jahre — und wir sehen sofort, ob die Rechnung aufgeht oder wo sie klemmt.
Ich schreibe die sechzehn Kapitel und lege sie Dir vor. Du liest, korrigierst, ergänzst. Was Du fachlich besser weißt als ich, kommt von Dir — es ist Dein Vorhaben, und Du musst den Plan im Gespräch vertreten können.
Der fertige Plan geht raus. Wenn Du willst, gehen wir vorher die Fragen durch, die Dir gestellt werden — und ich sage Dir, an welchen Stellen Deines Plans nachgehakt wird. Braucht es die Tragfähigkeitsbescheinigung, stelle ich sie aus.
Du bekommst vor dem Start einen Preis für das ganze Vorhaben. Nicht einen Stundensatz, bei dem die Uhr mitläuft und die Rechnung am Ende eine Überraschung ist. Was der Plan kostet, steht fest, bevor ich anfange.
Die Höhe hängt vom Vorhaben ab. Eine Einzelgründung im Dienstleistungsbereich ist etwas anderes als eine Betriebsübernahme mit Investitionsrechnung und Bankfinanzierung. Deshalb nenne ich die Zahl nicht hier, sondern nach dem Erstgespräch — und dann verbindlich.
Kostenfrei ist das Erstgespräch: Wir klären, was Du brauchst und ob wir zusammenpassen. Wenn Du danach nicht weitermachst, entstehen Dir keine Kosten.
Möglich ist das oft — nur eben nicht für jeden, und die Programme greifen in einer bestimmten Reihenfolge. Was für Dich infrage kommt, hängt davon ab, wo Du gerade stehst:
Welcher Weg für Dich offensteht, klären wir gleich im ersten Gespräch — bevor irgendetwas beginnt. Eine Beratung, die schon läuft, lässt sich nachträglich nicht mehr fördern.
Businessplan, Fördermittel, Bankgespräch — in ihren eigenen Worten.
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Thomas WalberBusinessplan und Finanzierung
„Bei mir hatten sich diverse ambitionierte Konzeptansätze zu einem Dschungel verdichtet, den ich nur mit der Erfahrung und dem Know-how einer Unternehmensberatung in einen belastbaren Businessplan umsetzen konnte.“
Johannes MrotzBusinessplan, Fördermittel und Bankgespräch
„Mit seiner langjährigen Erfahrung und meinen Vorstellungen haben wir einen finanzierungsfähigen Businessplan erstellen können. Herr Schrimper hat mich auch auf das Bankgespräch vorbereitet, sodass ich dort souverän auftreten konnte.“
Nermin ErdoganReisebüro · Hausbank und KfW-Gründerdarlehen
„Nach mehreren Terminen und gemeinsamen Durchgängen war der Businessplan fertig. Die KfW-Bank hat mir mein gewünschtes Gründerdarlehen gewährt — innerhalb von vier Wochen hatte ich meine Zusage.“
Dann brauchst Du keinen neuen, sondern ein zweites Paar Augen. Ich rechne bestehende Unterlagen nach und sage Dir, was trägt, was nicht trägt und was ein Prüfer beanstanden wird — bevor er es tut.
Wer erweitert, eine Maschine finanziert oder einen Betrieb übernimmt, braucht ebenfalls Unterlagen für die Bank — aber andere. Kürzer im Text, härter in den Zahlen, und ohne die Förderprogramme, die es nur für Gründungen gibt.
Dein Vorhaben im Kopf und die Bereitschaft, Fragen zu beantworten. Nützlich sind: eine Kurzbeschreibung der Idee, Dein Lebenslauf, geplante Preise, bekannte Fixkosten wie Miete oder Leasing, geplante Investitionen und alles, was Du an Angeboten schon vorliegen hast. Fehlt davon die Hälfte, ist das kein Hindernis — dann sammeln wir es unterwegs ein.
Ich schreibe. Du lieferst das Wissen über Dein Vorhaben, prüfst jede Fassung und korrigierst, wo ich danebenliege. Das ist keine Höflichkeitsschleife: Du musst den Plan im Bankgespräch vertreten können, und das geht nur, wenn Du weißt, warum jede Zahl darin steht.
Ja. Ich bin fachkundige Stelle. Wenn Du sie für den Gründungszuschuss brauchst, kommt sie aus derselben Hand — Du musst nicht mit fertigen Unterlagen noch bei einer Kammer oder einem Steuerberater anklopfen und dort erklären, was Du vorhast.
In der Regel fünf Termine. Wie schnell die aufeinanderfolgen, hängt an uns beiden: an meinem Kalender und daran, wie zügig Du die Angaben zusammenbekommst, die nur Du liefern kannst. Wenn ein Abgabetermin drückt, sag es gleich im ersten Gespräch — dann planen wir rückwärts.
Dann sage ich Dir das. Manchmal lässt sich das Vorhaben so drehen, dass es trägt — anderer Preis, anderer Standort, kleinerer Start. Manchmal nicht. Ein Plan, der auf dem Papier schön aussieht und im zweiten Jahr auseinanderfällt, hilft Dir nicht; er kostet Dich nur Zeit und meistens Geld.
Ja, und das ist ausdrücklich so gedacht. Die Planung bleibt rechenbar — wenn sich im ersten Jahr etwas ändert, lässt sich das nachziehen, statt alles neu aufzusetzen. Genau daraus wird später Deine laufende Kontrolle.
Ja. Ein großer Teil der Beratungen läuft heute online, die letzten Mandate kamen aus Berlin und Leipzig. Für die Zahlen ist das kein Unterschied — wir schauen beide auf denselben Bildschirm. Wer lieber persönlich sitzt, ist in Essen willkommen.
Du erzählst, was Du vorhast und wer den Plan sehen will. Danach weißt Du, was auf Dich zukommt, welcher Förderweg für Dich offensteht und was das Ganze kostet. Und ob Du mit mir arbeiten willst.
Noch unsicher, ob ein eigener Plan nötig ist? Bestehenden Plan prüfen lassen