Erfolgsplanung

Wissen Sie, ob Ihr Unternehmen auch zukünftig wirtschaftlich arbeiten wird?

TS F%C3%BCller Neu 240x300 ErfolgsplanungDie Erfolgsplanung – auch oft Rentabilitätsplanung genannt – hilft diese Frage zu beantworten.

Eine Rentabilitätsplanung besteht aus verschiedenen Teilplänen. Hierzu gehören beispielsweise der Umsatzplan, der Wareneinsatzplan, die Personalkostenplanung, der Finanzierungsplan, die Planung aller anderen anfallenden Kosten, der Steuern (Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer) und die Planung des Gewinns.

Bei Personenunternehmen ist es oft notwendig, auch den Privatbereich (Private Miete, Lebensunterhalt, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Einkommensteuer, private Darlehen …) mit in der Planung zu erfassen.

Es sinnvoll, bereits bei der Planerstellung an die spätere Buchführung zu denken. Denn der Plan sollte so aufgestellt werden, dass spätere Soll / IST – Vergleiche einfach zu erstellen sind. Im Optimalfall plant man jedes einzelne Konto, welches auch später in der Buchführung auftauchen wird.

Die Teilpläne ergeben am Ende eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse für einen Zeitraum von 5 Jahren. Sinnvoll ist eine monatliche Planung, denn so verfügt man über “Meilensteine”, die man im Rahmen des laufenden Controllings (Soll-Ist-Vergleiche) überwachen kann.

Erfolgreich zu sein setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.” Johann Wolfgang von Goethe

So kann eine Rentabilitätsplanung aussehen:

Sehen Sie in dem kleinem Film wie eine Ertragsvorschau aussehen kann:

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clear ErfolgsplanungMit welchem Teilplan fängt man an?

Das kommt auch auf den Anlass der Planung an. Handelt es sich um eine Geschäftserweiterung? Um eine Unternehmensgründung? Eine Sanierung?

Umsatzplanung

Es ist empfehlenswert die Erfolgsplanung mit der Umsatzplanung zu beginnen. Das ist oft der schwierigste Teil, insbesondere wenn man über keine Erfahrungswerte – wie bei einer Existenzgründung – verfügt.

Bei einer Planung ist es wichtig, die Zusammenhänge  und wechselseitige Abhängigkeit (Interdependenz) der Teilpläne zu beachten. Es gibt in aller Regel einen Zusammenhang zwischen der Leistungserbringung und den (variablen und fixen) Kosten. So ist beispielsweise der Wareneinsatz oft vom Umsatz abhängig. Um also den Wareneinsatz planen zu können, muss folglich der Umsatz bekannt sein.

Snap 2011.12.20 11h24m51s 001  ErfolgsplanungZudem ist der Umsatzbereich oft der Engpass in der Unternehmung.

Von wo bekommt man die Informationen für die Planung?

Konkrete, auf das jeweilige Vorhaben bezogene Marktuntersuchungen (Standortanalyse, Konkurrenzanalyse, Marktpotenzialermittlung) helfen, den erzielbaren Umsatz abzuschätzen. Zugleich kann auf die Ergebnisse von Betriebsvergleichen zurückgegriffen werden. Eine gute Orientierung ermöglicht auch die „Richtsatzsammlung“ der Finanzverwaltung. Sie enthält für eine Vielzahl von Handels- und Dienstleistungsbranchen Angaben über den Roh- und Reingewinn in Prozent des Umsatzes.

Die Kapazität des Unternehmens darf bei der Planung aber auch nicht außer acht gelassen werden. So ist z. B. im Einzelhandel auf einer bestimmten Verkaufsfläche in der Regel nur ein bestimmter maximaler Umsatz erzielbar. Das gleiche gilt für die Personalleistung: Jede Arbeitskraft hat ihre Kapazitätsgrenze, die den erzielbaren Umsatz begrenzt.

Die Aufgabe der Planung ist es nun, die Umsatzerwartung und die vorhandenen Kapazitäten in Einklang zu bringen.

Sie sollten jedoch mehr als nur den für die Kostendeckung erforderlichen Umsatz erzielen. Denn nur dann haben Sie genügend Spielraum für eine angemessene Eigenkapitalverzinsung, für eine notwendige Risikorücklage und den weiteren Ausbau des Unternehmens.clear Erfolgsplanung

Beispiel für eine Umsatzplanung

Im folgendem Film sehen Sie ein einfaches Beispiel für eine Umsatzplanung.

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Beispiel für eine Wareneinsatzplanung:

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Wie soll es weitergehen?

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